Wieso braucht ein Shop einen Blog?

Wieso braucht ein Shop einen Blog?

Viele Shop-Betreiber übertreiben den Vergleich zwischen Ladengeschäft und Onlineshop ein wenig. Sie denken, wenn ein Geschäft nicht unbedingt eine Zeitung herausbringen muss, braucht ein Internetshop auch keinen Blog. Aber wissen diese Leute auch, dass die Apothekenumschau eine der meistgelesenen Publikationen in Deutschland ist? Oder dass jedes größere Unternehmen mindestens ein Kundenmagazin herausbringt, wenn nicht sogar noch eins zusätzlich für seine Mitarbeiter?

Mit einem Blog können Sie alle Vorteile des Corporate Publishing nutzen und das zum Preis Ihres Internetanschlusses. Ein Magazin oder eine Zeitung herauszubringen ist allein wegen der Material- und Versandkosten teuer – bei einem Blog zahlen Sie nur für die Services Ihres Texters.

Ein Blog für Ihren Internetshop: nützlich oder notwendig?

Ein Schlagwort für das Internet besagt: Content is King. Wer nicht regelmäßig neue Inhalte bietet, wird schnell vergessen. Soziale Medien wie Twitter oder Instagram sollten am besten täglich Neuigkeiten von Ihnen bekommen, damit Sie mit den Influencern mithalten können. Als Shop-Inhaber bleiben Ihnen damit drei Möglichkeiten:
 

  • Regelmäßig neue Produkte anbieten
  • Vorhandene Produkttexte regelmäßig überarbeiten
  • Texte veröffentlichen, die Ihren bestehenden Content ergänzen

Für die ersten beiden Möglichkeiten brauchen Sie redaktionelle Inhalte wie Blogtexte, YouTube-Videos oder einen Podcast.

Ein Blog bietet den Vorteil, dass er sich mit wenig Aufwand befüllen lässt und sehr vielseitig genutzt werden kann. Wenn Sie nicht in erster Linie visuelle Botschaften verschicken wollen, ist ein Blog die beste Wahl.

Zeigen Sie, dass Sie etwas zu sagen haben

Produkte und Services brauchen eine Geschichte um spannend zu sein. Erzählen Sie auf Ihrem Blog von der Herkunft, der besonderen Qualität oder den Anwendungsmöglichkeiten Ihrer Angebote. Dabei schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie bewerben Ihre Produkte und unterstreichen Ihren Expertenstatus. Damit bleiben sie als der Ansprechpartner Nummer 1 für Ihr Thema im Gedächtnis.

Über einen Blog können Sie außerdem mit Ihren Kunden ins Gespräch zu kommen, wenn Sie das möchten. Greifen Sie Nutzerfragen auf oder gehen Sie auf aktuelle Themen ein. Zeigen Sie, dass Sie Ihre Kunden verstehen und mit Ihnen auf einer Wellenlänge liegen. Verraten Sie auch ab und zu etwas über sich selbst und Ihr Unternehmen. Interviews und Portraits zeigen Ihren Kunden, dass Sie zugänglich sind.

Blogtexte als Ergänzung zu Ihren Produkttexten

Ihre Produktbeschreibungen sollten kurz und knackig sein. Für ausführliche Erklärungen und Zusatzinformationen bleibt da meist kein Platz. Manches können Sie sinnvoll auf den Kategorieseiten vertiefen, aber bei saisonalen oder aktuellen Themen ist auch da Schluss. Ihre Blogtexte sollten deshalb da beginnen, wo Ihre Produkttexte aufhören. Mit Verlinkungen zwischen Shop und Blog verlängern Sie die Aufenthaltsdauer auf Ihrem Webangebot und weisen Ihre Kunden unaufdringlich auf weitere Produkte und Services hin.

In Ihrem Redaktionsplan sollten Sie pro Monat zwei bis drei Texte einplanen. Zusätzlich dazu jedes Mal einen, wenn Sie mit einer neuen Produktkategorie starten oder eine Sonderaktion anbieten. Achten Sie darauf, dass Ihre Texte gut strukturiert und übersichtlich geordnet sind. Die Leser müssen immer wissen, in welchem Thema sie sich befinden. Es muss möglich sein mit wenigen Klicks zu einer Übersicht oder zu weiteren Details zu gelangen.