Mein Praktikum bei Wortkind

Wenn ich nicht gerade texte, genieße ich vielleicht gerade die Aussicht vom Cairo Tower :)

… und 4 Insights, die ich mir davon erhoffe!

Hallo erstmal :) Ich bin Sarah, lebe zurzeit in Kairo und bin seit heute Praktikantin bei Ursula Martens. Die nächsten drei Monate werde ich intensiv in die Arbeit einer Profi-Texterin eintauchen – und natürlich fleißig hier im Blog darüber berichten!

Kurz zu mir: Eigentlich befinde ich mich noch mitten in meinem Studium der Bildungswissenschaften und habe mit dem Texten begonnen, um einen Ausgleich zum wissenschaftlichen Schreiben zu finden. Was als kleiner Nebenjob anfing, nahm immer größere Ausmaße an und ließ in mir die Idee wachsen, das Texten zum Hauptberuf zu machen. Getreu dem Sprichwort „Probieren geht über Studieren“ bin ich also jetzt hier und werfe die letzten Bedenken über Bord.

Ein Praktikum sehe ich als perfekten Einstieg in den Berufsalltag. Und zwar deswegen, weil man danach super abschätzen kann: Wie arbeiten andere Texter*innen? Was kann ich verbessern und was läuft schon ganz gut? Und natürlich gibt es da noch ein paar Dinge, die mich brennend interessieren…
 

  1. Die Positionierung!
    Eigentlich klar: Texter, die sich für eine Nische entscheiden, können das als Vorteil nutzen, um sich als Spezialisten einen Namen zu machen. Potenzielle Kunden suchen meistens einen kompetenten Ansprechpartner, der sich mit ihrem Thema auskennt – und keinen Generalisten. Mögliches Problem für angehende Texter: Hilfe… Wie finde ich meine Nische?
     
  2. Das Schreiben!
    Okay, auch klar. Texten ist schreiben. Oder etwa nicht?! Ja, ein Texter schreibt Texte. Aber ECHTE Texter nennen das, was sie tun nicht Schreiben, sondern Texten. Hört sich auch schon viel cooler an, stimmt’s? Und ist auch wirklich nicht das gleiche. Beim Texten kommt es auf ein paar Dinge an, damit gute Texte daraus werden: Kurze Sätze, aktive Sprache, viele Verben, Fremdwörter nur im Notfall. Mögliches Problem für angehende Texter: Hilfe… Wie kann ich das lernen?
     
  3. Das Coaching!
    Moment mal, was hat Coaching in dieser Liste verloren? Stelle dir folgendes Szenario vor: Du hast einen super Text für deinen Kunden abgeliefert, der gerade seine Website aufbaut. Als sie schließlich online ist, schickt er dir den Link. Du siehst auf den ersten Blick, dass die Website weder nutzerfreundlich ist, noch professionell aussieht. Wenn dir dein Kunde am Herzen liegt, hilfst du ihm mit deinem Wissen weiter und berätst ihn zu seinem Webauftritt – Coaching eben. Mögliches Problem für angehende Texter: Hilfe… Wie werde ich ein guter Berater?
     
  4. Guter Content!
    „Content ist King“… Hast du das auch schon gefühlte mehr als 1000-mal gehört oder gelesen? Dass gute Inhalte wichtig sind, ist eigentlich ein No-Brainer. Für hammermäßigen Content braucht es aber mehr: Eine SEO-Strategie, formale Dinge wie Meta-Title und Meta-Description, gut abgestimmte Keywords und natürlich fehlerfreie Texte. Mögliches Problem für angehende Texter: Hilfe… Wie mache ich das alles?

Alle, die sich in den Hilferufen wiedergefunden haben, dürfen aufatmen. Über meine Erfahrungen im Praktikum werde ich an dieser Stelle immer mal wieder berichten. Und da sind dann hoffentlich ein paar wertvolle Tipps dabei, die ihr umsetzen könnt! :)

Bis dahin, frohes Texten!

Sarah